Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) für JDu Apps Stand: 12. August 2026 1. Anbieter und Geltungsbereich 1.1 Anbieter Anbieter des Dienstes ist: JDu Apps Inhaber: Julian Dubbert Eilenau 11 22087 Hamburg Deutschland E-Mail: support@copy-for-trello.com Website: copy-for-trello.com 1.2 Geltungsbereich Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen JDu Apps, Inhaber Julian Dubbert (nachfolgend "Anbieter"), und seinen Kunden (nachfolgend "Kunde") über die Nutzung der vom Anbieter bereitgestellten Software- und Migrationsdienstleistungen. 1.3 Einbeziehung und Rangfolge Diese AGB werden dem Kunden vor Vertragsschluss in zumutbarer Weise zur Verfügung gestellt. Der Kunde kann die AGB speichern oder ausdrucken. Mit der Bestellung erklärt der Kunde sein Einverständnis mit der Geltung dieser AGB. Individuelle Vereinbarungen zwischen Anbieter und Kunde haben Vorrang vor diesen AGB. Abweichende oder entgegenstehende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich und schriftlich zugestimmt hat. 1.4 Verbraucher und Unternehmer Der Dienst richtet sich sowohl an Verbraucher als auch an Unternehmer. Verbraucher im Sinne dieser AGB sind natürliche Personen, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließen, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB). Unternehmer sind natürliche oder juristische Personen oder rechtsfähige Personengesellschaften, die bei Abschluss des Vertrages in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handeln (§ 14 BGB). Soweit sich Regelungen dieser AGB nur an Unternehmer oder nur an Verbraucher richten, ist dies ausdrücklich gekennzeichnet. Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Verbraucherschutzvorschriften unbeschränkt. 2. Gegenstand und Beschreibung der Dienstleistung 2.1 Gegenstand des Dienstes Der Anbieter stellt eine internetbasierte Anwendung zur Verfügung, mit der Kunden Daten aus unterstützten Projektmanagement- und Kollaborationsplattformen automatisiert in andere Konten, Workspaces oder unterstützte Zielplattformen übertragen können. Der aktuelle Schwerpunkt des Dienstes liegt auf der Migration von Trello®-Boards. Der Kunde kann über die Anwendung ein Quellkonto und ein Zielkonto verbinden, die zu übertragenden Daten auswählen und die Migration starten. Die Anwendung liest die vom Kunden freigegebenen Daten aus dem Quellsystem aus und legt diese anschließend im Zielsystem neu an. 2.2 Erklärung der Migration Unter einer Migration versteht man die technische Übertragung von Daten aus einem bestehenden Konto oder System in ein anderes Konto oder System. Beispielsweise kann ein Kunde ein bestehendes Trello®-Board in ein anderes Trello®-Konto oder einen anderen Workspace kopieren. Das ursprüngliche Board bleibt dabei grundsätzlich bestehen und wird durch die Migration nicht gelöscht oder verschoben. 2.3 Technische Schnittstellen (API) Für die Durchführung einer Migration verwendet die Anwendung die von der jeweiligen Plattform bereitgestellte technische Schnittstelle, eine sogenannte API ("Application Programming Interface"). Eine API ist vereinfacht gesagt eine technische Verbindung, über die ein Programm Daten aus einem anderen Programm auslesen oder dort bestimmte Aktionen durchführen kann. Der Kunde erteilt dem Anbieter hierfür die erforderlichen Berechtigungen, beispielsweise über OAuth oder einen API-Token. Welche Daten und Funktionen über eine API verfügbar sind, wird von der jeweiligen Plattform bestimmt. Der Anbieter hat keinen Einfluss auf den Funktionsumfang der APIs der Drittplattformen. 2.4 Mögliche übertragene Daten Abhängig von der jeweiligen Plattform und deren technischen Möglichkeiten können insbesondere folgende Daten übertragen werden: • Boards bzw. Projekte • Listen bzw. vergleichbare Strukturen • Karten bzw. Aufgaben • Kartentitel und Beschreibungen • Labels • Checklisten • Kommentare • Fälligkeitstermine • Statusinformationen • Anhänge und Dateien • Bilder • Benutzerzuordnungen • Benutzer-Markierungen und Erwähnungen • Verknüpfungen und Referenzen • weitere vom Dienst unterstützte Daten Der tatsächlich übertragbare Datenumfang hängt von den technischen Möglichkeiten der jeweiligen Plattform, deren API, den erteilten Berechtigungen und der konkreten Implementierung des Dienstes ab. 2.5 Leistungsbeschreibung: Keine Garantie einer vollständigen 1:1-Kopie Der Anbieter schuldet die Durchführung der Migration nach dem zum Zeitpunkt der Durchführung verfügbaren Funktionsumfang des Dienstes. Eine vollständige technische Identität zwischen Quell- und Zielsystem wird nicht garantiert. Insbesondere können Daten oder Funktionen möglicherweise nicht übertragen werden, wenn diese: • von der API der Plattform nicht bereitgestellt werden, • nur mit bestimmten Berechtigungen verfügbar sind, • von Erweiterungen oder Power-Ups stammen, • durch technische Einschränkungen der Plattform nicht übertragen werden können, • aufgrund von API-Limits oder anderen technischen Einschränkungen nicht übertragen werden können. Dies kann insbesondere Custom Fields, Power-Ups, bestimmte Aktivitäten, Benutzerzuordnungen, Benachrichtigungen oder sonstige plattformspezifische Funktionen betreffen. Der Kunde wird vor Beginn einer Migration über etwaige bekannte Einschränkungen informiert, soweit dies technisch möglich und zumutbar ist. 2.6 Unverändertes Quellsystem Die Anwendung ist grundsätzlich darauf ausgelegt, die Daten des Quellsystems auszulesen und im Zielsystem neu anzulegen. Das Quell-Board wird durch die Migration grundsätzlich nicht gelöscht, verschoben oder archiviert. 2.7 Dauer der Migration Die Dauer einer Migration hängt insbesondere von folgenden Faktoren ab: • Anzahl der Boards • Anzahl der Listen • Anzahl der Karten • Anzahl und Größe der Anhänge • Anzahl der Kommentare • Umfang der zu übertragenden Daten • API-Geschwindigkeit und API-Limits der Drittplattform • aktueller Auslastung des Dienstes Eine Migration kann wenige Minuten bis mehrere Stunden dauern. Angegebene oder geschätzte Bearbeitungszeiten sind unverbindlich, sofern nicht ausdrücklich eine verbindliche Frist vereinbart wurde. 3. Leistungsumfang und Konfiguration 3.1 Auswahl der Migration Der Kunde kann innerhalb der Anwendung die zu migrierenden Daten und die gewünschte Zielumgebung auswählen. 3.2 Migrationsoptionen Soweit angeboten, kann der Kunde zusätzliche Optionen konfigurieren. Hierzu können insbesondere gehören: • Auswahl einzelner Boards • Auswahl mehrerer Boards • Auswahl bestimmter Datentypen • Übertragung von Anhängen • Übertragung von Kommentaren • Übertragung von Benutzer-Markierungen • Benutzer-Mappings • Reparatur interner oder plattformübergreifender Kartenverweise • weitere vom Dienst angebotene Optionen 3.3 Benutzer-Mapping Soweit Quell- und Zielsystem unterschiedliche Benutzerkonten verwenden, kann der Dienst eine Zuordnung zwischen Quell- und Zielbenutzern ermöglichen. Beispielsweise kann eine Zuordnung nach folgendem Schema vorgenommen werden: [Quellbenutzer] → [Zielbenutzer] Eine erfolgreiche Zuordnung setzt voraus, dass der Zielbenutzer im Zielsystem vorhanden ist und die erforderlichen Berechtigungen besitzt. Eine vollständige technische Wiederherstellung sämtlicher Benutzer-Markierungen, Erwähnungen oder Benachrichtigungen kann nicht garantiert werden. 3.4 Testmigration Der Anbieter kann eine kostenlose Testmigration anbieten. Sofern eine Testmigration angeboten wird, gelten die auf der Website angegebenen Bedingungen. Die kostenlose Testmigration umfasst derzeit ein Board mit maximal 25 Karten. Der Anbieter kann Umfang und Bedingungen der kostenlosen Testmigration für zukünftige Kunden ändern oder die Testmigration einstellen. 4. Vertragsschluss 4.1 Angebot auf der Website Die Darstellung der Leistungen und Preise auf der Website stellt grundsätzlich kein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrages dar, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes angegeben ist. 4.2 Auswahl und Bestellung Der Kunde kann eine Migration über den vorgesehenen Bestellprozess auswählen und konfigurieren. Vor Abschluss einer kostenpflichtigen Bestellung erhält der Kunde eine Übersicht über die wesentlichen Vertragsdaten, insbesondere: • ausgewählte Leistung • Umfang der Migration • Preis • gegebenenfalls anfallende Steuern • wesentliche Leistungsbedingungen 4.3 Vertragsschluss und Vorauszahlung Der Vertrag kommt erst zustande, wenn der Kunde die kostenpflichtige Migration verbindlich bestellt und die Zahlung erfolgreich über den im Bestellprozess angebotenen Zahlungsdienstleister erfolgt ist. Mit der erfolgreichen Zahlung erklärt der Anbieter die Annahme der Bestellung. Die Migration wird erst nach erfolgreichem Zahlungseingang freigegeben und durchgeführt. Scheitert die Zahlung (z.B. durch Abbruch des Zahlungsprozesses, unzureichende Deckung, Ablehnung durch den Zahlungsdienstleister), kommt kein Vertrag zustande. Der Kunde hat in diesem Fall keine Zahlungs- oder sonstigen vertraglichen Pflichten. 4.4 Ausnahme für Unternehmer Für Unternehmer kann auf gesonderte Anfrage eine Abweichung von der Vorauszahlungsregelung (z.B. Zahlung auf Rechnung innerhalb von 14 Tagen) individuell vereinbart werden. In diesem Fall kommt der Vertrag bereits mit der Bestätigung der Bestellung durch den Anbieter zustande. 4.5 Korrektur von Eingaben Vor Abgabe einer Bestellung erhält der Kunde die Möglichkeit, seine Eingaben zu überprüfen und gegebenenfalls zu korrigieren. 4.6 Vertragssprache Vertragssprache ist Deutsch. 5. Preise und Zahlung 5.1 Preise und Preisangaben Es gelten die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses auf der Website angegebenen Preise. Gegenüber Verbrauchern werden die Preise als Gesamtpreise einschließlich der gesetzlichen Umsatzsteuer angegeben, soweit Umsatzsteuer anfällt. Sämtliche Preisangaben verstehen sich in Euro. Der im Bestellprozess angezeigte Preis umfasst sämtliche Kosten, die dem Kunden für die gebuchte Migration durch den Anbieter in Rechnung gestellt werden. Dem Kunden entstehen für die vertragsgemäße Durchführung der Migration keine zusätzlichen Entgelte für vom Anbieter eingesetzte technische Dienstleister oder sonstige Drittanbieter. Gegenüber Unternehmern werden Preise entsprechend der gesetzlichen Vorgaben als Netto- oder Bruttopreise ausgewiesen. Sofern nicht ausdrücklich anders angegeben, handelt es sich um einen Festpreis für den konkret ausgewählten Migrationsvorgang. 5.2 Kostenpflichtige Migration Für eine kostenpflichtige Migration gilt der im Bestellprozess angezeigte Preis. 5.3 Zahlungsweise Die Zahlung erfolgt im Bestellprozess über die dort angebotenen Zahlungsmethoden (z.B. Kreditkarte, PayPal, Sofortüberweisung). Die Zahlungsabwicklung wird über externe Zahlungsdienstleister durchgeführt. 5.4 Zahlungsdienstleister Derzeit kann insbesondere Stripe als Zahlungsdienstleister eingesetzt werden. Für die Zahlungsabwicklung können ergänzende Bedingungen des jeweiligen Zahlungsdienstleisters gelten. Der Kunde wird vor Beginn des Zahlungsvorgangs auf diese Bedingungen hingewiesen. 5.5 Rechnungen Rechnungen werden dem Kunden grundsätzlich elektronisch zur Verfügung gestellt, sobald die Zahlung erfolgreich verarbeitet wurde und der Vertrag zustande gekommen ist. 6. Pflichten des Kunden 6.1 Berechtigung zur Datenübertragung Der Kunde versichert, dass er berechtigt ist, die zu migrierenden Daten zu lesen, zu übertragen und im Zielsystem speichern bzw. anlegen zu lassen. Der Kunde stellt insbesondere sicher, dass durch die Migration keine Rechte Dritter verletzt werden. 6.2 Erforderliche Zugriffsrechte Der Kunde stellt die für die Durchführung der Migration erforderlichen Zugriffsrechte bereit. Der Kunde ist dafür verantwortlich, dass die verwendeten Konten und Berechtigungen die Durchführung der gewünschten Migration ermöglichen. 6.3 Backup Der Kunde ist dafür verantwortlich, vor Beginn einer Migration eine geeignete Sicherung der Quelldaten anzulegen. Der Anbieter empfiehlt insbesondere, vor der Migration die von der jeweiligen Plattform angebotenen Export- oder Sicherungsfunktionen zu verwenden. Die Migration ersetzt kein Backup. 6.4 Änderungen während der Migration Der Kunde soll während einer laufenden Migration keine Änderungen an den betroffenen Quelldaten vornehmen. Dies betrifft insbesondere: • Erstellen oder Löschen von Karten • Änderungen an Karten • Änderungen an Listen • Hinzufügen oder Löschen von Anhängen • Änderungen an Kommentaren • Änderungen an Benutzerzuordnungen Änderungen während der Migration können dazu führen, dass Daten nicht oder nicht vollständig übertragen werden. 6.5 Zugangsdaten Der Kunde ist verpflichtet, Zugangsdaten, API-Tokens und sonstige Authentifizierungsmittel sorgfältig zu behandeln und ausschließlich für berechtigte Zwecke zu verwenden. 7. OAuth und API-Tokens 7.1 OAuth Soweit der Anbieter OAuth unterstützt, erfolgt die Autorisierung grundsätzlich über den von der jeweiligen Plattform vorgesehenen OAuth-Mechanismus. Dabei erhält der Anbieter grundsätzlich keine Kenntnis vom Passwort des Kunden bei der jeweiligen Plattform. 7.2 API-Tokens Soweit API-Tokens erforderlich sind, werden diese ausschließlich für die Durchführung der vom Kunden beauftragten Leistungen verwendet. 7.3 Widerruf von Berechtigungen Der Kunde kann erteilte Berechtigungen, soweit dies von der jeweiligen Plattform vorgesehen ist, widerrufen. Der Kunde bleibt dafür verantwortlich, nicht mehr benötigte Berechtigungen nach Abschluss einer Migration zu widerrufen, soweit diese nicht automatisch durch den Dienst entzogen werden. 8. Durchführung der Migration 8.1 Beginn Die Migration beginnt nach erfolgreichem Abschluss des Bestell- und Autorisierungsvorgangs und sobald die technischen Voraussetzungen für die Durchführung erfüllt sind. 8.2 Warteschlange Die Anzahl gleichzeitig ausführbarer Migrationen kann technisch begrenzt sein. Bei hoher Auslastung können Migrationen in eine Warteschlange eingeordnet werden. 8.3 API-Limits Die jeweils verwendete Drittplattform kann technische Beschränkungen, insbesondere sogenannte Rate Limits, vorgeben. Rate Limits begrenzen die Anzahl technischer Anfragen, die innerhalb eines bestimmten Zeitraums gestellt werden dürfen. Werden solche Grenzen erreicht, kann sich die Migration verzögern oder unterbrochen werden. 9. Fehler und teilweise erfolgreiche Migrationen 9.1 Technische Fehler Eine Migration kann aus technischen Gründen fehlschlagen oder nur teilweise abgeschlossen werden. Dies kann insbesondere verursacht werden durch: • Fehler oder Ausfälle der Drittplattform • API-Limits • fehlende Berechtigungen • Änderungen an Datenstrukturen • ungültige oder nicht mehr verfügbare Daten • Netzwerkprobleme • beschädigte Dateien • technische Fehler innerhalb des Dienstes 9.2 Teilweise erfolgreiche Migration Eine Migration kann teilweise erfolgreich sein. In diesem Fall wurden einzelne Daten erfolgreich übertragen, während andere Daten nicht oder nicht vollständig übertragen werden konnten. Der Anbieter informiert den Kunden, soweit technisch möglich, über den Status der Migration und erkannte Fehler. 9.3 Wiederholung einer Migration und Kulanzregelung Bei einem fehlgeschlagenen oder erheblich unvollständigen Migrationsvorgang bietet der Anbieter eine erneute Durchführung an, sofern der Migrationsfehler nicht auf einem Umstand beruht, den der Kunde zu vertreten hat (z.B. fehlerhafte Quelldaten, unzureichende Berechtigungen, Änderungen an den Quelldaten während der Migration). Soweit der Anbieter eine erneute Durchführung als Kulanz anbietet, entstehen hierfür keine zusätzlichen Kosten. Scheitert auch die zweite Durchführung aus Gründen, die der Anbieter zu vertreten hat, hat der Kunde das Recht auf Erstattung der gezahlten Vergütung. Der Anspruch des Kunden auf gesetzliche Rechte bei mangelhafter Leistung bleibt unberührt. 10. Abhängigkeit von Drittplattformen Die Durchführung einer Migration kann von der Verfügbarkeit und Funktionsweise externer Plattformen abhängig sein. Dies betrifft insbesondere deren: • APIs • Authentifizierungsverfahren • Berechtigungsmodelle • Datenstrukturen • Rate Limits • Server und Infrastruktur Der Anbieter hat keinen Einfluss auf Änderungen oder Ausfälle solcher Drittplattformen. Änderungen einer Drittplattform können dazu führen, dass einzelne Funktionen des Dienstes eingeschränkt oder nicht mehr verfügbar sind. 11. Verfügbarkeit und Wartung Der Anbieter bemüht sich um eine möglichst hohe Verfügbarkeit des Dienstes. Eine bestimmte Mindestverfügbarkeit oder ein Service Level Agreement (SLA) wird nicht geschuldet, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde. Der Dienst kann insbesondere aufgrund von Wartungsarbeiten, Sicherheitsupdates, technischen Störungen, Überlastung, Ausfällen von Drittanbietern, Netzwerkproblemen oder höherer Gewalt vorübergehend nicht oder nur eingeschränkt verfügbar sein. Wartungsarbeiten können aus technischen, sicherheitsbezogenen oder betrieblichen Gründen auch kurzfristig oder ohne vorherige Ankündigung durchgeführt werden. Der Anbieter bemüht sich, die Auswirkungen von Wartungsarbeiten auf die Verfügbarkeit des Dienstes möglichst gering zu halten. Soweit es die Umstände erlauben, werden geplante Wartungsarbeiten vorab angekündigt. 12. Kundendaten und Rechte des Kunden Die vom Kunden übertragenen Daten verbleiben grundsätzlich beim Kunden bzw. beim jeweiligen Rechteinhaber. Der Anbieter erwirbt durch die Durchführung einer Migration keine Eigentums- oder sonstigen Rechte an den Kundendaten. Der Kunde räumt dem Anbieter lediglich die für die Durchführung der vereinbarten Leistungen erforderlichen Nutzungs- und Verarbeitungsrechte ein. Diese Rechte bestehen nur für den Zweck der Vertragserfüllung und die damit verbundenen gesetzlichen Pflichten. 13. Rechte Dritter und rechtmäßige Nutzung Der Kunde ist dafür verantwortlich, dass die von ihm übertragenen Daten keine Rechte Dritter verletzen. Dies betrifft insbesondere: • Urheberrechte • Markenrechte • Persönlichkeitsrechte • Datenschutzrechte • Geschäftsgeheimnisse • sonstige Schutzrechte Der Anbieter ist grundsätzlich nicht verpflichtet, die vom Kunden übertragenen Inhalte vor Durchführung einer Migration vollständig auf Rechtsverletzungen zu überprüfen. Bei konkreten Anhaltspunkten für eine rechtswidrige Nutzung ist der Anbieter berechtigt, eine Migration abzulehnen, zu unterbrechen oder den Zugang zum Dienst vorübergehend zu beschränken, soweit dies zur Abwehr der Rechtsverletzung oder eines Missbrauchs erforderlich ist. 14. Datenschutz und Auftragsverarbeitung Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten im Rahmen der Bereitstellung und Durchführung des Dienstes gemäß der geltenden Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG). Näheres ergibt sich aus der Datenschutzerklärung des Anbieters, die dem Kunden vor Vertragsschluss zur Verfügung gestellt wird. Soweit der Anbieter personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, wird ein gesonderter Vertrag zur Auftragsverarbeitung geschlossen. Dieser Vertrag regelt insbesondere: • Art und Umfang der Datenverarbeitung • die technischen und organisatorischen Maßnahmen • die Rechte und Pflichten des Auftraggebers • die Unterauftragsverarbeitung • die Löschung und Rückgabe der Daten Der Anbieter kann zur Erbringung seiner Leistungen weitere Auftragsverarbeiter im Sinne von Art. 28 DSGVO einsetzen. Der Anbieter informiert den Kunden über die jeweils eingesetzten Auftragsverarbeiter in geeigneter Weise, insbesondere durch eine aktuelle Liste der eingesetzten Auftragsverarbeiter. Die Beauftragung und der Wechsel von Auftragsverarbeitern erfolgt im Rahmen der gesetzlichen und datenschutzrechtlichen Vorgaben. Hierzu können insbesondere Anbieter für: • Hosting • Cloud-Infrastruktur • Zahlungsabwicklung • E-Mail-Versand • Datenbanken • Monitoring • technische Sicherheit eingesetzt werden. 15. Speicherung und Löschung von Migrationsdaten 15.1 Temporäre Speicherung Für die Durchführung einer Migration können Daten des Kunden vorübergehend auf den Systemen des Anbieters gespeichert werden. Dies kann insbesondere erforderlich sein für: • Verarbeitung der Quelldaten • Zwischenspeicherung von Anhängen • technische Verarbeitung • Fehlerbehandlung • Wiederholung fehlgeschlagener Migrationen • Protokollierung 15.2 Löschung Nach Abschluss oder Abbruch einer Migration werden temporär gespeicherte Daten grundsätzlich innerhalb von 14 Tagen gelöscht, sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten oder andere berechtigte Gründe entgegenstehen. 15.3 Sicherungskopien Daten können für einen begrenzten Zeitraum in technischen Sicherungskopien enthalten sein. Die Löschung aus Sicherungskopien erfolgt im Rahmen der regulären technischen Löschzyklen. 16. Haftung 16.1 Unbeschränkte Haftung Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen. Dies gilt auch bei leicht fahrlässiger Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit. Der Anbieter haftet außerdem unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer fahrlässigen Pflichtverletzung des Anbieters oder einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des Anbieters beruhen. 16.2 Haftung nach zwingendem Recht Die gesetzlichen Haftungsregelungen, die nicht durch Vereinbarung ausgeschlossen oder beschränkt werden dürfen, bleiben unberührt. Dies betrifft insbesondere: • Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz • Haftung wegen arglistig verschwiegener Mängel • Haftung wegen Fehlens zugesicherter Eigenschaften 16.3 Wesentliche Vertragspflichten Wesentliche Vertragspflichten sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. Im Rahmen dieses Vertrags sind insbesondere die folgenden Pflichten wesentliche Vertragspflichten: • die technisch einwandfreie Bereitstellung der Migrationsanwendung • die Durchführung der Migration nach dem vereinbarten Leistungsumfang • die Einhaltung der vereinbarten Sicherheitsstandards für die verarbeiteten Daten • die Beachtung datenschutzrechtlicher Vorschriften 16.4 Haftungsbeschränkung bei leichter Fahrlässigkeit Soweit gesetzlich zulässig, ist die Haftung des Anbieters für leicht fahrlässig verursachte Schäden auf den dreifachen Betrag der für die Migration gezahlten Vergütung, maximal jedoch auf 5.000 Euro je Schadensfall begrenzt. Vertragstypisch vorhersehbar sind dabei Schäden, mit deren Eintritt bei einem Vertrag dieser Art typischerweise gerechnet werden muss, insbesondere: • die Kosten für eine erneute Durchführung einer fehlgeschlagenen Migration • die Kosten für die Wiederherstellung von Daten aus einem Backup, sofern der Kunde seiner Backup-Pflicht nachgekommen ist Diese Haftungsbeschränkung gilt nicht bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht. Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt, sofern nicht die Voraussetzungen von § 16.1 vorliegen. 16.5 Gegenüber Unternehmern Gegenüber Unternehmern ist die Haftung für leicht fahrlässig verursachte Schäden zusätzlich auf den Betrag begrenzt, den der Kunde für die betreffende Migration gezahlt hat, soweit dies gesetzlich zulässig ist und nicht eine wesentliche Vertragspflicht betroffen ist. 16.6 Folgeschäden Soweit gesetzlich zulässig, haftet der Anbieter gegenüber Unternehmern nicht für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn, Betriebsunterbrechungen oder sonstige Folgeschäden, die nicht unmittelbare Folge einer Pflichtverletzung des Anbieters sind und nicht durch die Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht verursacht wurden. Gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Vorschriften. 16.7 Leistungsbeschreibung: Migrationsergebnis Der Anbieter garantiert nicht, dass eine Migration vollständig, fehlerfrei oder technisch vollständig identisch mit dem Ausgangszustand durchgeführt wird. Diese Einschränkung beschreibt den geschuldeten Leistungsumfang und stellt keine Gewährleistung dar. Die in diesen AGB beschriebenen technischen Grenzen der Migration gelten als Bestandteil der vereinbarten Leistung. 16.8 Verantwortung des Kunden für Backups Der Kunde ist dafür verantwortlich, vor Beginn einer Migration eine geeignete Sicherung seiner Quelldaten anzulegen. Der Anbieter übernimmt keine Haftung für Datenverluste, die dadurch entstehen, dass der Kunde seiner Backup-Pflicht nicht nachgekommen ist. 16.9 Drittanbieter Der Anbieter haftet nicht für Störungen, Ausfälle oder Änderungen von Drittplattformen, APIs oder sonstigen externen Diensten, soweit der Anbieter diese Umstände nicht zu vertreten hat. 16.10 Gewährleistung Ist die Migration mangelhaft, kann der Kunde zunächst Nacherfüllung verlangen. Die Nacherfüllung besteht in der erneuten Durchführung der Migration oder in der Beseitigung des Mangels. Schlägt die Nacherfüllung fehl, kann der Kunde nach seiner Wahl Minderung der Vergütung oder Rücktritt vom Vertrag verlangen. Gegenüber Unternehmern sind Gewährleistungsansprüche innerhalb einer Frist von 12 Monaten ab Ablieferung der Leistung geltend zu machen, soweit nicht eine längere Frist gesetzlich vorgesehen ist. Gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Gewährleistungsfristen. 17. Freistellung Der Kunde stellt den Anbieter von Ansprüchen Dritter frei, die darauf beruhen, dass der Kunde Daten ohne ausreichende Berechtigung übertragen hat oder durch die vom Kunden veranlasste Nutzung des Dienstes Rechte Dritter verletzt wurden. Die Freistellung umfasst auch angemessene Kosten der Rechtsverteidigung, soweit der Kunde die Rechtsverletzung zu vertreten hat. 18. Widerrufsrecht für Verbraucher 18.1 Gesetzliches Widerrufsrecht Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu, soweit kein gesetzlicher Ausschluss vorliegt. Die Einzelheiten ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung. 18.2 Sofortiger Beginn der Migration und Erlöschen des Widerrufsrechts Der Kunde kann ausdrücklich verlangen, dass die Durchführung der Migration bereits vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt. Hierfür wird der Kunde im Bestellprozess gesondert informiert und muss seine ausdrückliche Zustimmung durch Ankreuzen eines entsprechenden Kästchens erteilen. Der Kunde erklärt sich mit der Zustimmung zum vorzeitigen Leistungsbeginn gleichzeitig damit einverstanden, dass er dem Anbieter für die bereits erbrachten Leistungen einen angemessenen Betrag schuldet, wenn er das Widerrufsrecht ausübt. Dieser Betrag entspricht dem anteiligen Preis für die bereits erbrachten Leistungen. Bei vollständiger Erbringung der Dienstleistung erlischt das Widerrufsrecht des Verbrauchers, sofern der Anbieter mit der Ausführung der Dienstleistung erst begonnen hat, nachdem der Verbraucher dazu seine ausdrückliche Zustimmung gegeben hat und gleichzeitig bestätigt hat, dass er sein Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung durch den Anbieter verliert. 18.3 Widerruf während einer laufenden Migration Übt ein Verbraucher sein Widerrufsrecht aus, nachdem er ausdrücklich verlangt hat, dass die Leistung vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt, gelten die gesetzlichen Regelungen über die Rechtsfolgen des Widerrufs. 18.4 Vollständige Leistungserbringung Bei vollständiger Erbringung der Dienstleistung kann das Widerrufsrecht unter den gesetzlichen Voraussetzungen vorzeitig erlöschen. Die hierfür erforderlichen Erklärungen und Informationen werden im Bestellprozess und in der Widerrufsbelehrung erteilt. 18.5 Widerrufsbelehrung Der Verbraucher erhält, soweit gesetzlich erforderlich, eine gesonderte Widerrufsbelehrung einschließlich Muster-Widerrufsformular. 19. Elektronische Kommunikation Der Kunde erklärt sich damit einverstanden, dass vertragsbezogene Kommunikation grundsätzlich elektronisch erfolgen kann. Hierzu können insbesondere gehören: • Bestellbestätigungen • Zahlungsinformationen • Rechnungen • Statusmeldungen • Benachrichtigungen über abgeschlossene Migrationen • Fehlermeldungen • sicherheitsrelevante Informationen • Informationen über den Dienst Werbliche Kommunikation erfolgt nur, soweit hierfür die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind. 20. Support Der Anbieter stellt Support über folgende Kanäle bereit: support@copy-for-trello.com Sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde, besteht kein Anspruch auf einen bestimmten Reaktionszeitraum. 21. Missbrauch des Dienstes Der Kunde darf den Dienst nicht für Zwecke verwenden, die gegen geltendes Recht oder Rechte Dritter verstoßen. Insbesondere ist es untersagt: • Daten ohne entsprechende Berechtigung zu migrieren • fremde Accounts ohne Zustimmung zu verwenden • Zugangsdaten Dritter unbefugt zu verwenden • Sicherheitsmaßnahmen zu umgehen • den Dienst durch übermäßige oder missbräuchliche Anfragen zu belasten • Schadsoftware oder manipulierte Dateien einzuschleusen • den Dienst für rechtswidrige Zwecke zu verwenden Der Anbieter ist berechtigt, bei einem begründeten Verdacht einer missbräuchlichen Nutzung geeignete Maßnahmen zum Schutz des Dienstes und Dritter zu ergreifen. 22. Benutzerkonto und Kündigung 22.1 Löschung durch den Kunden Der Kunde kann sein Benutzerkonto jederzeit löschen, soweit keine offenen vertraglichen Verpflichtungen entgegenstehen. Die Löschung des Benutzerkontos berührt bereits entstandene Zahlungs- oder sonstige Ansprüche nicht. 22.2 Kündigung durch den Anbieter Der Anbieter kann ein Dauerschuldverhältnis aus wichtigem Grund kündigen. Ein wichtiger Grund kann insbesondere vorliegen bei: • erheblichen Verstößen gegen diese AGB • missbräuchlicher Nutzung • rechtswidriger Nutzung • unbefugtem Zugriff auf fremde Daten • Zahlungsverzug • erheblicher Gefährdung der Sicherheit des Dienstes Gesetzliche Kündigungsrechte bleiben unberührt. 22.3 Sperrung Bei konkreten Anhaltspunkten für Missbrauch oder eine Gefährdung der Sicherheit kann der Anbieter den Zugang vorübergehend sperren, soweit dies zur Abwehr der Gefahr erforderlich ist. 23. Geistiges Eigentum am Dienst Alle Rechte an der vom Anbieter entwickelten Software, Website, Benutzeroberfläche, Dokumentation, technischen Konzepten und sonstigen Bestandteilen des Dienstes verbleiben beim Anbieter bzw. den jeweiligen Rechteinhabern. Der Kunde erhält lediglich die für die vertragsgemäße Nutzung des Dienstes erforderlichen Nutzungsrechte. Eine Überlassung des Quellcodes findet nicht statt. Der Kunde darf den Dienst insbesondere nicht: • kopieren • weiterverkaufen • vermieten • unterlizenzieren • außerhalb des vorgesehenen Umfangs automatisiert nutzen • technisch verändern soweit dies gesetzlich zulässig ist. Gesetzlich zwingende Rechte des Kunden bleiben unberührt. 24. Änderungen und Weiterentwicklung des Dienstes Der Anbieter entwickelt den Dienst fortlaufend weiter. Funktionen können ergänzt, geändert oder eingestellt werden. Dies gilt insbesondere für Funktionen, die von technischen Möglichkeiten externer Plattformen abhängig sind. Bei Verträgen mit Verbrauchern gelten die gesetzlichen Vorschriften über Änderungen digitaler Produkte. Bei Dauerschuldverhältnissen werden wesentliche Änderungen, soweit gesetzlich erforderlich, rechtzeitig angekündigt. 25. Änderungen dieser AGB Der Anbieter kann diese AGB ändern, soweit dies aufgrund von Gesetzesänderungen, Änderungen der Rechtsprechung, technischen Entwicklungen oder Änderungen des Geschäftsmodells erforderlich ist. Bei bestehenden Dauerschuldverhältnissen werden Änderungen dem Kunden in geeigneter Weise mitgeteilt. Gesetzliche Rechte des Kunden bleiben unberührt. 26. Aufrechnung und Zurückbehaltungsrecht Der Kunde kann mit Gegenforderungen nur aufrechnen, soweit diese unbestritten, rechtskräftig festgestellt oder entscheidungsreif sind. Ein Zurückbehaltungsrecht kann nur ausgeübt werden, soweit die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür vorliegen. Gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Vorschriften. 27. Abtretung Eine Abtretung von Ansprüchen des Kunden aus dem Vertragsverhältnis ist zulässig, soweit gesetzlich zulässig. Die gesetzlichen Regelungen über die Abtretbarkeit von Forderungen bleiben unberührt. 28. Höhere Gewalt Der Anbieter haftet nicht für Ereignisse außerhalb seines zumutbaren Einflussbereichs, sofern diese die Leistungserbringung wesentlich beeinträchtigen. Hierzu können insbesondere gehören: • Naturkatastrophen • Krieg • behördliche Maßnahmen • großflächige Ausfälle von Internet- oder Telekommunikationsnetzen • Ausfälle wesentlicher Infrastruktur- oder Cloudanbieter • Cyberangriffe trotz angemessener Schutzmaßnahmen • längerfristige Ausfälle von Drittplattformen Zwingende gesetzliche Haftungsregelungen bleiben unberührt. 29. Vertragstext und Vertragsdaten Der Anbieter speichert die für die Vertragsabwicklung erforderlichen Vertrags- und Bestelldaten im Rahmen der gesetzlichen Anforderungen. Der Kunde erhält die gesetzlich erforderlichen Vertragsinformationen und Vertragsunterlagen auf einem dauerhaften Datenträger, insbesondere per E-Mail. 30. Verjährung Die gesetzlichen Verjährungsfristen gelten. Gegenüber Unternehmern verjähren Ansprüche auf Schadensersatz wegen eines Mangels in zwei Jahren ab Ablieferung der Leistung, sofern nicht eine längere Frist gesetzlich vorgesehen ist. Gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Verjährungsfristen. 31. Verbraucherstreitbeilegung Der Anbieter informiert Verbraucher über die jeweils gesetzlich erforderlichen Angaben zur Teilnahme oder Nichtteilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle. [Angaben des Anbieters] 32. Anwendbares Recht Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch nicht der Schutz entzogen wird, der durch zwingende Vorschriften des Staates gewährt wird, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat. Das UN-Kaufrecht findet keine Anwendung, soweit dies gesetzlich zulässig ist. 33. Gerichtsstand Gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Gerichtsstände. Ist der Kunde Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen, kann – soweit gesetzlich zulässig – der Sitz des Anbieters als Gerichtsstand vereinbart werden. 34. Salvatorische Klausel Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleiben die übrigen Bestimmungen wirksam. Die Parteien verpflichten sich, anstelle der unwirksamen Bestimmung eine wirksame Bestimmung zu vereinbaren, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt. Dies gilt entsprechend, sofern sich in diesen AGB eine Lücke herausstellt. 35. Ergänzende Dokumente Ergänzende Vertrags- und Informationsdokumente können insbesondere sein: 1. Datenschutzerklärung 2. Auftragsverarbeitungsvertrag 3. Widerrufsbelehrung 4. Muster-Widerrufsformular 5. Preisliste 6. Leistungsübersicht 7. gegebenenfalls besondere Support- oder Servicebedingungen Die gesetzlichen Vorgaben zur Einbeziehung und Rangfolge dieser Dokumente bleiben unberührt. 36. Marken- und Drittanbieterhinweise Trello® und weitere in Zusammenhang mit dem Dienst genannte Produkt-, Unternehmens- und Markenbezeichnungen sind Marken bzw. Kennzeichen ihrer jeweiligen Inhaber. Der Anbieter ist ein unabhängiger Drittanbieter. Sofern nicht ausdrücklich anders angegeben, besteht keine Partnerschaft, gesellschaftliche Verbindung, Empfehlung, Zertifizierung oder sonstige offizielle Verbindung zwischen dem Anbieter und den jeweiligen Plattformanbietern. Die Verwendung von Namen und Marken unterstützter Plattformen dient ausschließlich der Beschreibung der Kompatibilität und des Einsatzzwecks des Dienstes.